Aus Crowdwork gute Arbeit machen. Aber wie? Gewerkschaftliche Strategien und rechtliche Hürden

Von:14:00
Bis:14:45
Vortragende:VANESSA BARTH leitet den Funktionsbereich Zielgruppenarbeit und Gleichstellung bei der IG Metall-Vorstandsverwaltung
JÖRG SPRAVE ist YouTuber (The Slingshot Channel) und organisiert sich und andere YouTuber in der YouTubers Union und der Fair-Tube-Kampagne
ORRY MITTENMAYER, Mit-Gründer des ersten Betriebsrats bei Deliveroo und „Liefern am Limit“, NGG
Moderation:DR. JOHANNA WENCKEBACH, Hugo Sinzheimer Instituts für Arbeits- und Sozialrecht der Hans-Böckler-Stiftung

Crowdwork wird als neue Form der Arbeit inzwischen breit diskutiert. Gewerkschaften erheben ihren Anspruch, Arbeitsbedingungen auch dort zu verbessern und zu gestalten, wo eine App den Betrieb ersetzt. Im Arbeits- und Sozialrecht ist die Frage zentral: Handelt es sich bei Crowdworker_innen um Arbeitnehmer_innen, sind bestimmte arbeits- und sozialrechtliche Standards auf sie anwendbar? Wo ergeben sich für Crowdworker_innen und Gewerkschaften Anknüpfungspunkte dafür, sich zusammen für ihre Arbeitsbedingungen einzusetzen und mitzubestimmen? Wo ermöglicht, wo verhindert das Recht, dass Crowdwork gute Arbeit ist?