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Das war die LABOR.A® Digital 2021!

Wie lässt sich angesichts von Digitalisierung, Globalisierung und klimabedingtem Transformationsdruck die Arbeitswelt der Zukunft human, sozial ausgewogen und zukunftsfähig gestalten, noch dazu angesichts der weltweiten Corona-Pandemie, die für eine rasante Beschleunigung gesellschaftlicher Veränderungen gesorgt hat? Wie kann die digitale und sozial-ökologische Transformation unter den Bedingungen der Krise gesteuert werden?

Auf der LABOR.A® 2021 haben wir gemeinsam mit unseren Programmpartner:innen und Besucher:innen Ideen entwickelt, wie wir die Arbeit der Zukunft gestalten wollen.

2021 fand die LABOR.A® im hybriden Format statt: in Präsenz und digital mit Livestream aus dem Café Moskau, mit Panels, einem offenen Diskussionsformat „Nachgefragt“, Ideenpitchen, 20 Sessions, Ideenmarkt, einem virtuellen Treffpunkt und zum Abschluss: LABOR.A® in Concert mit Dota Kehr. 

Mediathek

Alle Programmpunkte finden Sie jetzt auch in der Mediathek! Für den vollen Zugriff verwenden Sie bitte die gleichen Anmeldedaten, wie beim Login zur Veranstaltung. Alternativ können Sie sich hier selbst registrieren.

Der diesjährige Markt der Ideen mit allen Ausstellungen unserer Partner:innen bleibt weiterhin geöffnet.

Bei Feedback, Fragen, Kommentaren und Problemen wenden Sie sich gerne an die Forschungsstelle unter arbeit-der-zukunft@boeckler.de.

Unsere Konferenz zur „Arbeit der Zukunft“, darum ging es:

Die weitreichenden Veränderungen unserer Arbeits- und Lebenswelt treten immer deutlicher zu Tage. Seit der Corona-Pandemie hat mobile Arbeit den Alltag vieler revolutioniert. Neue Arbeitsformen und Geschäftsmodelle breiten sich aus und beschleunigen den Wandel. Der Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft erfordert eine Veränderung unserer Wirtschafts- und Arbeitsweise. Wie können wir die Arbeitswelt der Zukunft angesichts dieser großen Herausforderungen human, sozial ausgewogen und demokratisch gestalten? 

Diese und viele weitere Fragen diskutierten wir auf der LABOR.A® 2021 am 06. Oktober digital und live aus dem Cafe Moskau in Berlin mit Ihnen. Die LABOR.A® ist unsere Plattformkonferenz zur „Arbeit der Zukunft“, die seit 2018 jedes Jahr zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus Gewerkschaften, Politik, Thinktanks, Wissenschaft und Betrieben zusammenbringt und zugleich Ideenschmiede ist. Das Programm wurde kollaborativ unter Beteiligung unserer zahlreichen Programmpartner:innen gestaltet. 

Auch in diesem Jahr war die Themenpalette breit und hat von der Demokratie in der Arbeitswelt über Europäische Regelungsansätze für Künstliche Intelligenz, Arbeitszeitsouveränität und Mobilität bis zu Räumen des sozialen Zusammenhalts und Zukunft Wohnen gereicht. 

Material und Berichte über die LABOR.A ® 2021

Zukunft Wohnen – Sendung auf inforadio: In den Städten in Deutschland mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Dies führt letztendlich zu längeren Arbeitswegen, verstärkt soziale Ungleichheit und schadet dem Klima. Wie wollen wir zukünftig wohnen und arbeiten? Darum ging es im LABOR.A® Panel „Zukunft Wohnen“, das in Medienpartnerschaft mit inforadio rbb veranstaltet und moderiert wurde. Jetzt ist die Sendung im Forum von inforadio nachzuhören. Harald Asel diskutierte mit Dr. Andrej Holm, Dr. Sebastian Dullien, Dr. Reiner Braun, Dr. Peter Diedrich und Inga Jensen.

Veranstaltungsbericht zur LABOR.A: Elisabeth Botsch von der Forschungsstelle Arbeit der Zukunft der Hans-Böckler-Stiftung brachte es im Abschlusspanel auf den Punkt: „Die Arbeit der Zukunft wird digitaler sein, als wir uns dies denken.“ Grund sei unter anderem die Dekarbonisierung der Industrie, die nicht ohne die Digitalisierung gelingen könne.  Einen Tag lang diskutierten Expert:innen in teils parallel veranstalteten Panels. Nur ein Teil der Gäste der insgesamt 30 Programmpunkte versammelte sich zur diesjährigen Konferenz im „Café Moskau“ in Berlin. Weitere rund 1000 Menschen schalteten sich online zu.

Böckler Impuls Sonderausgabe: In dieser Ausgabe wird über Ergebnisse aus der Forschung der Hans-Böckler-Stiftung berichtet, die den Weg in eine Zukunft mit guter Arbeit weisen. Das erfordere etwa neue Konzepte für die Arbeitsmarktpolitik, die Regulierung von Homeoffice und Arbeitszeit, Europa- und Industriepolitik und die Mitbestimmung der Beschäftigten bei der Transformation von Unternehmen. Aber auch sozialpolitische Aspekte wie bezahlbarer Wohnraum seien Voraussetzung für gutes Leben und Arbeiten.

Die LABOR.A® 2021 in Bildern (c) Gerngross + Glowinski

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